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Praktiken der Solidarität

Call for Papers: „Flucht, Migration und Integration in den Medien“

An der öffentlichen Debatte um Flucht, Migration und Integration beteiligen sich neben JournalistInnen und politischen Parteien auch AktivistInnen und Privatpersonen. Darunter auch Kinder und Jugendliche, die sich mitunter direkt aus ihrem Kinderzimmer in die Diskussion einschalten. Oft kann gar nicht mehr genau benannt werden, wie die Akteure die Debatte eigentlich genau beeinflussen oder wie sie…
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Call for Papers: ‚Hoch die internationale…?‘ – Praktiken und Ideen der Solidarität

„Kaum ein Begriff der Gegenwart erscheint so oft gebraucht und politisch entkernt wie ‚Solidarität’“, ein Begriff, der fast wie eine „Pathosformel“  wirke. Das konstatiert das Archiv für Sozialgeschichte (AfS) in seinem gerade publizierten Call for Papers zum 60. Band der Zeitschrift. Dennoch und vielleicht gerade deswegen glauben die Herausgeber, dass es sich lohnt, über den…
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Kommentar: Heinz Bude – Die Zukunft einer großen Idee

Das kürzlich erschienene Buch „Solidarität. Die Zukunft einer großen Idee“ des Soziologen Heinz Bude hat der Historiker Dietmar Süß am 30.03 in der tageszeitung (taz) kritisch gewürdigt. Den Beitrag des Buchs sieht Süß als „anregendes Gedankenspiel“, das ergründen wolle, „was Gesellschaften der Zukunft eigentlich zusammenhalten könnte“. Zwar müsste Budes Plädoyer für eine stärker am Ich…
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SWR2 Forum: „Die Sehnsucht nach dem ‚Wir-Gefühl'“

Gemeinsam mit dem Publizisten Rainer Hank und dem Soziologen Heinz Bude diskutierte unser Projektpartner Stephan Lessenich am 13.03 im SWR2 Forum über die Gegenwart und die Zukunft der Solidarität. Ausgangspunkt  bildeten die Überlegungen, die der Soziologe Bude in seinem kürzlich veröffentlichten Buch „Solidarität. Die Zukunft einer großen Idee“ entwickelt hat. Ist solidarisches Zusammenleben in einer…
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Call for Papers: Interdisciplinary Perspectives on European Solidarity

In den vergangenen zehn Jahren wurde viel zum Problem und Begriff der Solidarität und seiner sich verändernden Bedeutung in der Gegenwart gearbeitet. Das gilt für Geisteswissenschaften wie die Philosophie und die Politikwissenschaften aber auch für die Rechtswissenschaften und Ökonomie. All diese Disziplinen denken darüber nach, wie Solidarität in die Praxis umgesetzt werden könnte. Denn als…
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Kolloquium: Geschichte der Arbeitswelten und der Gewerkschaften

In Augsburg findet am 22.02 das 10. Kolloquium zur Geschichte der Arbeitswelten und der Gewerkschaften statt. Das Kolloquium bietet Gelegenheit, historische aber auch interdisziplinär angelegte Arbeiten zur Diskussion zu stellen: vom Dissertationskonzept bis zur Post-Doc-Arbeit. Dieses Semester werden drei Promotionsprojekte vorgestellt, die jeweils ganz unterschiedliche Perspektiven entwickeln: „Soziale Ungleichheit im Automobilwerk Eisenach in der Transformationsphase“…
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Interner Workshop: Solidarität von rechts?

Der Begriff der Solidarität ist anschlussfähig für viele Gruppen. So ist Solidarität nicht nur ein Begriff, den die Arbeiterbewegung, die katholische Soziallehre und die Dritte-Welt-Bewegung für sich beanspruch(t)en: er findet sich in der Außenpolitik, dem Umweltschutz und den Debatten um die Rente ebenso, wie in den inhaltslosen Beschwörungsformeln ehemaliger kommunistischer Diktaturen. Da verwundert es nicht,…
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Interview: Stephan Lessenich über solidarisches Handeln in Zeiten der Digitalisierung

Campact, Avaaz und ‚Aufstehen‘. Dass der soziale Protest zunehmend in den virtuellen Raum verlagert wird, ist ein Problem. Das jedenfalls betonte Stephan Lessenich im Gespräch mit dem Deutschlandfunk. Denn in letzter Konsequenz verhindere Bildschirm-Politik sogar mitunter, dass solidarische Beziehungen überhaupt entstehen. Das läge nach dem Soziologen vor allem daran, dass „physische Präsenz“ oft die Grundlage…
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Anhörung im Bundestag: Michael Reder als Experte geladen

Am 28.11 war der Philosoph Michael Reder im Bundestagsausschuss für Menschenrechte und humanitäre Hilfe als Experte geladen. Der Titel der Anhörung lautete „Bedrohte Völker – verdrängte Ethnien“. Gegenüber dem Ausschuss betonte Reder, dass der Umgang mit bedrohten Völkern im Zusammenhang einer zunehmend globalisierten Weltgesellschaft zu sehen sei. Kennzeichen dieser Gesellschaft sei eine große Pluralität von…
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Artikel: „Raus aus der Wachstumsgesellschaft?“ im Blog Postwachstum

Angesichts der zunehmend sicht- und spürbar werdenden negativen Folgewirkungen der globalisierten Weltwirtschaft formieren sich zunehmend solidarische Praktiken. Diese verstehen sich oftmals als kritisches Korrektiv zu den bestehenden ökonomischen Prozessen. Hier lassen sich die unterschiedlichen Spielarten der Postwachstumsbewegung einordnen. Der Postwachstumsbewegung geht es um die Repolitisierung grundlegender Fragen der sozioökonomischen Ordnung. Sie sucht konkrete Alternativen zu…
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